Ab in die Natur – 6 positive Effekte für Dein Kind

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Ab in die Natur – 6 positive Effekte für Dein Kind

Spielen in der Natur macht doch immer noch am Meisten Spaß oder? Jede Jahreszeit bietet so viel zu entdecken. Die Yoginies lieben es in der Natur unterwegs zu sein und spannende Abenteuer zu erleben. Deine Kinder sind bestimmt auch gerne in der Natur und das liegt höchstwahrscheinlich an den positiven Effekten, die das Rumtollen und Erforschen in der Natur mit sich bringen.

1. Zeit in der Natur ist gut für die Immunabwehr

Die Oma hatte Recht, draußen spielen und Zeit in der Natur verbringen ist gut für die Gesundheit. Die frische Luft ist reich an Sauerstoff und die vielen Duftstoffe von Pflanzen sind gut für das Immunsystem. Warum? Pflanzen nutzen zahlreiche Duftstoffe um sich vor Bakterien, Pilzen und Viren zu schützen. Dies aktiviert auch in unserem Körper die Abwehrkörper die das Immunsystem hat, damit wir gesund bleiben und erfolgreich einen Schnupfen oder andere Krankheiten bekämpfen können. Es ist zum Beispiel nachgewiesen, dass Kinder die bei jeder Witterung draußen spielen, deutlich weniger krank sind als Kinder die oft nur zuhause sind.

2. Das Konzentrationsvermögen wird gefördert

Die Zeit in der Natur fordert alle Sinne, aber ist nicht eine massive Reizüberflutung wie der heutige Alltag es zuweilen ist. Im Alltag sind allerhand Geräusche, Eindrücke und Tätigkeiten zu verarbeiten. In der Natur kann man sich aber ganz auf den Moment konzentrieren. Es ist ruhiger und die Kinder können entspannt die Umgebung entdecken. Sie haben nicht hunderte von Aufgaben oder ähnliches zu erledigen. Es herrscht kein Druck in dieser Umgebung, sondern das Spiel miteinander steht im Vordergrund. Das hilft den Kopf frei zu machen und fördert so automatisch wieder die Konzentration, weil der Kopf nicht überlastet ist mit zu vielen Gedanken.

Selbst bei Kindern mit diagnostiziertem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) wurde der positive Effekt von Natur auf die Konzentration nachgewiesen. Manch ein Kind braucht daher weniger oder gar kein Medikament wie Ritalin mehr. Und das alles ohne negativen Nebenwirkungen.

3. Das Sozialverhalten verbessert sich

Studien haben ergeben, dass Zeit in der Natur unseren Sinn für Gemeinschaft und unsere Umwelt schärft. Wir sind rücksichtsvoller, toleranter und weniger aggressiv unserer Umgebung gegenüber. Die Frustrationsgrenze wird weiter nach hinten verschoben und somit ist zum Beispiel das Kind geduldiger und umsichtiger.

4. Die Kreativität wird gefördert

Zeit in der Natur ist vergleichbar mit Meditation. Man grübelt nicht dauernd über die Lösung von Problemen nach, sondern lässt die schöne Natur auf sich wirken. Dadurch wird der Kopf frei und es entstehen all die tollen Ideen. Bei Kindern lässt sich das besonders gut beobachten. Draußen haben sie nicht die Spielekonsole oder den Fernseher vor sich, aber trotzdem erfinden sie die tollsten Spiele und erleben immer wieder neue kleine Abenteuer. Sie sind kreativ und haben eine Menge Spaß mit dem was die Natur ihnen bietet.

5. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt

Englische Forscher haben nachgewiesen, dass besonders jüngere und psychisch angegriffene Kinder von Zeit in der Natur profitieren können. Durch die Erlebnisse in der Natur wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt und sie entspannen sich besser. Vielleicht hast Du das ja auch schon selbst festgestellt. Ein Spaziergang nach einem stressigen Tag oder wenn Du irgendwie traurig bist, kann wahre Wunder bewirken und wenn Du wieder zuhause ankommst fühlst Du Dich deutlich besser. Eindrücke in der Natur rücken so manches Mal die Welt wieder gerade.

6. Entspannung und gute Laune stellen sich ein

Es ist nachgewiesen, dass der Aufenthalt in der Natur das Stresshormon Kortisol senken kann. Das hat positiven Einfluss auf die Herzfrequenz und den Blutdruck. Was dafür steigt ist die gute Laune. Man fühlt sich einfach wohler nachher und ist entspannter. Man kann den Stress abschütteln und einfach den Moment genießen.

Aber was tun, wenn Dein Kind keine Lust hat raus zu gehen?

Macht es wie die Yoginies und verbindet die Zeit draußen mit spielen. Einfach nur spazieren gehen kann ja wirklich langweilig sein. Sammelt zum Beispiel Gegenstände unterwegs oder veranstaltet eine kleine Schnitzeljagd. Oder wie wäre es mit einem Picknick im Park? Packt Euch kleine Snacks zusammen und nehmt ein paar Brettspiele, Karten oder einen Ball mit. So könnt ihr rumtollen zusammen, aber auch mal einfach ausruhen und was leckeres futtern. So machst Du aus kleinen Stubenhockern richtige Naturfreunde. Wenn ausgedehnte Erkundungen in der Natur noch zuviel sind für Deine Kinder, könnt ihr auch klein anfangen. Spielt 15 Minuten an der frischen Luft oder fahrt gemeinsam eine kleine Runde Fahrrad. Überlegt was Euch Spaß macht und was ihr gemeinsam miteinander tun könnt.

Also ab nach draußen! Habt viel Spaß und genießt die gemeinsame Zeit!

Foto von Boris Smokrovic auf Unsplash

Ab in die Natur - 6 positive Effekte für Dein Kind

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By | 2018-12-10T13:53:25+00:00 Oktober 30th, 2018|NACHHALTIGKEIT|0 Comments

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