10 Tipps für mehr Achtsamkeit im Familien-Alltag

//10 Tipps für mehr Achtsamkeit im Familien-Alltag

10 Tipps für mehr Achtsamkeit im Familien-Alltag

Achtsamkeit im Familien-Alltag ist manchmal gar nicht so einfach. Es ist oft viel los, ein Termin jagt den anderen und manchmal hat einfach einer einen schlechten Tag und ist quengelig. Die Yoginies versuchen in solchen Momenten wieder den Fokus bewusst auf den Moment zu legen und nicht sich zu sehr in der Hektik und dem Stress zu verlieren.

“Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.” – Wilhelm Busch

In diesem Artikel wollen die Yoginies mit Euch ein paar Tipps teilen, wie ihr wieder mehr Achtsamkeit im Alltag erreichen könnt. Los gehts.

1. Kommunikation aber ohne Befehlston oder Kommandos

Oft bleibt wenig Zeit für eine ausführliche Kommunikation untereinander im Alltag und so kann einem schon mal der Ton in die falsche Lage verrutschen. Nehmt Euch zwischendurch immer wieder Zeit und hört einander aufmerksam zu. Erzählt was ihr erlebt habt oder was Euch bewegt. Seid einfach aufmerksam füreinander da.

2. Versuchen den anderen zu verstehen

Wenn ein Widerstand auftaucht untereinander, dann versucht zuerst zu verstehen warum er auftaucht. Versucht Euch in den anderen hineinzuversetzen und nachzufühlen warum derjenige eine bestimmte Sache nicht mag oder nicht tun will. Gegenseitiges Verständnis hat so manche Spannung wieder gelöst und ein Problem schnell vom Tisch gefegt. Der Umgang wird einfach gelassener.

3. Nicht schnell, schnell die Abendroutine absolvieren

Jagt Eure Kinder nicht schnell ins Bad und dann schnell ins Bett. Nehmt Euch Zeit für die Körperpflege, denn das ist eine gute Achtsamkeitsübung. Wer das in Ruhe macht, nimmt den Körper besser wahr und erkennt früher, wenn etwas nicht im Gleichgewicht ist. Katzenwäsche muss nicht sein. Man kann auch ganz entspannt die Zähne putzen, sich waschen und eincremen. Man kann ein richtiges Entspannungsritual daraus machen. Bevor dann wirklich Zeit zum schlafen ist, kann man dann auch noch in Ruhe in einem Buch gemeinsam schmökern oder eine Traumreise antreten. Das schafft Vertrauen und Bindung in der Familie und man kann viel entspannter in den Schlaf finden.

4. Nehmt Euch Zeit für gemeinsame Mahlzeiten

Mal eben schnell das Mittagessen runterschlingen und dann geht es schon wieder los zum nächsten Termin. Allzu oft vernachlässigen wir die gemeinsame Zeit am Tisch beim Essen. Aber diese Zeit ist sehr wichtig. Man kann sich gegenseitig etwas erzählen und in Ruhe und ganz bewusst essen. Bewusstes Essen hat auch großen Einfluss darauf ob wir genug oder viel zu viel essen. Wer nebenbei Fernsehen schaut oder einfach kurz im Laufen sein Essen verdrückt, bemerkt sein Sättigungsgefühl nicht oder nur sehr spät. Das führt langfristig zu einem ungesunden Essverhalten und oft auch zu Übergewicht.

Schaut ob ihr nicht mal öfter gemeinsam kochen könnt und Zeit findet miteinander am Tisch ohne weitere Ablenkung zu essen. Ihr werdet sehen, dass dieses Ritual allein schon eine Menge positiv verändern kann. Macht ein kleines Erlebnis daraus ab und zu und testet gemeinsam neue Rezepte. Das bringt frischen Wind in den Alltag und macht einfach Spaß.

5. Kleine Momente bewusst wahrnehmen

Es muss nicht immer eine große Feier sein oder ein Ereignis wie Silvester um den Tag zu etwas besonderem zu machen. Ein Blick in den Sternenhimmel oder den Wolken beim vorbeiziehen zuschauen kann auch besonders sein, weil man ihn mit den Menschen verbringt die man liebt. Oder vielleicht singt ihr gerne ein besonderes Lied zusammen, dann ist das Euer ganz spezieller kleiner Moment. Zelebriert die kleinen Dinge des Tages und nehmt sie bewusst wahr.

6. Ab in die Natur

Ein Spaziergang muss nicht langweilig sein. Man kann so allerhand am Wegesrand entdecken. Kleine Käfer und andere Insekten, ein kleines Eichhörnchen oder interessante Pflanzen. Die Zeit in der Natur hilft beim Abschalten, weil man bewusst den Fokus auf die Umgebung hat und immer wieder Neues entdecken kann. Sammelt Steine oder veranstaltet ein kleines Wettrennen. Lasst die Natur auf Euch wirken, denn sie kann Eure Glückshormone aktivieren. Zeit draußen an der frischen Luft ist ohnehin sehr gesund.

7. Dankbarkeit vermitteln

Bringt Euren Kindern nicht nur bei immer artig danke zu sagen. Zeigt ihnen auch die kleinen Dinge im Alltag wofür man dankbar sein kann. Das kann der Duft der Rose im Garten sein oder das leckere Obst auf dem Teller zum Beispiel. Macht Euch immer wieder bewusst wofür ihr gerade dankbar seid. Der Fokus auf Dankbarkeit macht insgesamt zufrieden und glücklicher. Das wirkt sich auch unmittelbar auf den Familien-Alltag aus, denn es entstehen weniger Konflikte.

8. Erlebnisse in Bildern festhalten

Ein Ausflug war besonders toll oder ihr habt zusammen gebacken? Dann mal doch einfach ein Bild darüber und hängt es einige Zeit gut sichtbar auf. Das belebt immer wieder die Erinnerung an diesen tollen Moment und zaubert ein Lächeln immer wieder auf Eure Gesichter. Kreativ sein entspannt zudem ungemein und kann ein schönes Abendritual sein bevor es so langsam ins Bett geht.

9. Nicht alles gleichzeitig machen

Forscher haben bewiesen, dass man nicht schneller eine Aufgabe erledigt, wenn man gleichzeitig auch etwas anderes noch machen muss. Sprich der konstante Wechsel zwischen Aufgaben führt nur zu Konzentrationsverlust und stresst auch noch obendrein. Nehmt Euch Zeit eine Aufgabe in Ruhe zu Ende zu bringen. Keine Hektik bei den Hausaufgaben, keine Hektik bei den Aufgaben im Haushalt. Konzentriert Euch auf eine Sache und macht diese dafür gut, anstatt schnell, halbherzig und mit Fehlern behaftet. Das Erfolgserlebnis ist deutlich besser, wenn man geschafft hat was man wollte, als wenn man immer wieder nacharbeiten muss.

10. Digital Detox für die Familie

Legt einmal ganz bewusst Eure Handys beiseite, schaltet den Fernseher aus und das Radio. Nehmt Euch Zeit für gemeinsame Gespräche und Spiele. Reflektiert gemeinsam über den Tag oder eine bestimmte Sache. Egal was ihr tun möchtet gemeinsam, nehmt Euch dafür Zeit und lasst Euch nicht von Handy und Co ablenken. Das stärkt Eure Bindung, denn nicht jeder ist für sich und starrt nur stur auf einen Bildschirm.

Habt ihr auch noch Tipps, wie man im Alltag mehr Achtsamkeit lernen kann? Schreibt es in die Kommentare, dann können wir auch von Euch lernen. Wir freuen uns auf Eure Ideen.

Foto: rawpixel – Unsplash

10 Tipps für mehr Achtsamkeit im Familien-Alltag

Pin mich auf Pinterest!

By | 2018-12-10T13:50:16+00:00 Dezember 3rd, 2018|ENTSPANNUNG|0 Comments

About the Author:

Leave A Comment

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen