DIY – Die nachhaltige Laterne

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DIY – Die nachhaltige Laterne

Wenn es Herbst wird, kommt die Zeit der Laternenumzüge. Kindergärten, Kirchen, Vereine und andere Institutionen geben jeweils ihre Termine bekannt, sodass viele Kinder zu mehr als einem Umzug gehen werden. Die Kleinen bekommen schon im Vorfeld große Augen und sind voller Erwartungen. Wenn die Blätter bunt werden, wird es daher dringend Zeit, eine Laterne zu kaufen oder, was noch schöner ist, sie als DIY mit dem Nachwuchs zu basteln.

Diese Aktivität mit Kindern macht Groß und Klein viel Freude. Wer seine Laterne selber bauen möchte, findet viele Anregungen, Tipps und Anleitungen in Büchern und im Internet. Besonders wertvoll sind nachhaltige Laternen. Dies bedeutet, sie aus wiederverwertbaren Materialien herzustellen oder sie so zu bauen, dass sie nicht nur mehrmals in diesem, sondern auch noch im nächsten Jahr verwendet werden können (allerdings möchten die Kinder im Folgejahr meistens gern etwas Neues haben, und das ist auch völlig in Ordnung, vor allem bei Laternen aus Recyclingmaterial).

Materialien aus dem Haushalt verwenden

Gut geeignet sind PET-Flaschen oder Tetrapaks, die als Grundform der Laterne verwendet werden. Der oberste Teil wird jeweils abgeschnitten und das Material gründlich gesäubert und getrocknet.

Auf dem Boden wird eine Halterung für ein Teelicht oder eine kleine Kerze angebracht. Ein Teelicht ist etwas ungefährlicher, da es aufgrund seiner Breite und geringen Höhe sicherer steht. Daher ist es gerade für kleinere Kinder die bessere Wahl. Wer Bedenken hat, sein Kind mit einem echten Licht gehen zu lassen, sollte daran denken, dass es sich bei einer Laterne um eine recht einfache Möglichkeit handelt, dem Nachwuchs den richtigen Umgang mit offenem Feuer beizubringen. Normalerweise sind die Kinder, wenn sie entsprechend angeleitet werden, sehr vorsichtig damit. Künstliche Leuchtstäbe sind keine wirkliche Alternative, denn ihr Licht ist lange nicht so schön und zudem funktionieren sie oft nicht so, wie sie sollten. Nicht zuletzt sind sie als Plastikmüll alles andere als nachhaltig.

Zwei Beispiele

Ein eckiger Tetrapak wird beispielsweise als Haus gearbeitet: Es werden rundherum Fenster und Türen ausgeschnitten, dann wird das Ganze mit buntem Transparentpapier beklebt. Wer möchte, formt ein Dach aus Pappe und klebt es an. Einfacher ist es, das Dach an allen vier Seiten nur durch passendes Papier anzudeuten, an zwei gegenüberliegenden Seiten recht weit oben je ein Loch zu bohren, einen Draht hindurchzuziehen und einen hölzernen Laternenstab daran zu befestigen. Diese Teile gibt es im Bastelgeschäft.

Die runden PET-Flaschen lassen sich ähnlich verwenden. Sie können beispielsweise als Türme gearbeitet werden. Auch lassen sich aus Pappe gebastelte Insekten außen befestigen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Dies sind nur zwei Beispiele für nachhaltiges DIY im Herbst. Wer möchte, kann seine Laterne selber bauen und sogar den Kleber für die Teelichthalterung selbst herstellen. Dafür wird Stärke auf einem Backblech rund 60 Minuten bei maximal 200 Grad geröstet und anschließend vorsichtig mit etwas Wasser klümpchenfrei gemischt. Mit ein wenig Glycerin und etwas Traubenzucker wird der Kleber elastischer und haftet besonders gut.

Fazit

Die Aktivität mit Kindern kann schon vor dem Laternenumzug beginnen und wird nicht nur die Kleinen begeistern. Gleichzeitig lernen sie etwas zum Thema Umweltschutz.

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By | 2019-11-20T11:02:11+00:00 November 11th, 2019|NACHHALTIGKEIT|0 Comments

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