Gärtnern mit Kindern – 3 Tipps

Gartenarbeit eignet sich für die ganze Familie. Sie stärkt Körper und Geist und ist für große und kleine Kinder gleichermaßen geeignet. Mit der Pflanzenpflege übernehmen sie Verantwortung und lernen dabei eine Menge über gesunde Ernährung, biologische Kreisläufe und ökologisches Handeln.

Also, ran an die Spaten, jetzt wird gegärtnert!

Nachhaltig und naturverträglich anbauen

Schon Maria Montessori zählte die Arbeit im Garten zu den „wichtigen Übungen des praktischen Lebens“. Gartenarbeit veranschaulicht Kindern wo unser Obst und Gemüse herkommt und wie die Tier- und Pflanzenwelt miteinander verwoben sind.

In einem „Kindergarten“ haben Kunstdünger oder chemische Pflanzenschutzmittel keinen Platz. Ein naturnaher, biologischer Garten ist nicht nur das Beste für kleine Gärtner, er kommt auch der Artenvielfalt zugute.

Naturdünger für den heimischen Garten können Kinder ganz einfach selbst herstellen, indem sie lernen zu kompostieren. Ein für Kinder spannendes Projekt! Denn sie können miterleben wie Insekten, Würmer, Schnecken und Mikroorganismen Küchen- und Gartenabfälle in hochwertigen Dünger verwandeln.

In einem Garten mit einer bunten Wildblumenwiese siedeln sich außerdem Igel, Vögel und Insekten an. Diese vertilgen überschüssige Schädlinge und lassen sich dabei ganz aus der Nähe beobachten.

Kindgerechte Gärten anlegen

Eine kinderfreundliche Gartengestaltung ist das A und O in einem Familiengarten. Kinderpflanzen müssen ungiftig, pflegeleicht und möglichst frei von Dornen oder Nesseln sein. Für ihre Arbeit benötigen die Kleinen außerdem altersgerechte Werkzeuge. Denn nur wenn Spaten, Rechen oder Gießkanne nicht zu groß sind, macht das Gärtnern richtig Spaß.

Pflanzt mit Kindern am besten an, was schnell wächst und viele Früchte trägt. Hauptsache es kann viel geerntet und genascht werden. Auch Hecken voller Beeren oder Obst direkt vom Baum sorgen für eine extra Portion Spaß und Vitamine. Zerkleinert Ihr bunte Blüten oder Pflanzenteile mit einem Mörser, lassen sich ganz einfach Naturfarben zum Malen herstellen.

Kinder brauchen Freiräume – auch bei der Gartenarbeit. Ein kleines Beet zur freien Verfügung und das Experiment „Garten“ kann beginnen. Hier lassen sich Kerne und Samen nach Belieben einpflanzen.

Gärtnern ohne Garten

Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder einer hellen Fensterbank lässt es sich gärtnern. In selbst bemalten Tontöpfen entsteht schnell ein duftender Kräuter- oder Blumengarten. Gemüse (z. B. Cocktailtomaten, Zucchini oder Erbsen) und Obst (z. B. Erdbeeren) lassen sich ebenfalls in Blumentöpfen ziehen und ernten.

Frische Gemüseabfälle könnt Ihr zu Hause wieder nachwachsen lassen. Dieses „Regrowing“ ist nachhaltig und lehrreich.

So wird es gemacht:

  • Ihr braucht großzügige Gemüseabschnitte mit Wurzelansätzen (z. B. Salatstrünke, Radieschen, Möhren, Sellerie oder Lauch).
  • Stellt diese mit der Wurzelseite nach unten in eine Schale mit Wasser. Bei Wurzelgemüse immer den oberen Teil mit Blattansatz verwenden.
  • Nach etwa 14 Tagen kann das frisch gewachsene Grün geerntet und für Salate, Smoothies oder zum Verfeinern von Speisen genutzt werden.

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Ein erfolgreiches Gärtnern mit Kindern wünschen Euch Eure Yoginies!

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