Plastikfrei mit Kindern – 5 Tipps

Ob im Vorratsschrank, in der Wickeltasche oder im Kinderzimmer, Plastik ist in der heutigen Zeit leider allgegenwärtig. Es setzt Schadstoffe frei, überfüllt unsere Mülltonnen und verschmutzt großflächig die Weltmeere.

Der Umwelt und dem Wohlergehen unserer Kinder zuliebe, müssen wir daher umdenken! Bist auch Du mit dabei? Mit diesen 5 Tipps stellst Du erfolgreich auf „plastikfrei“ um:

Tipp 1: Kaufe plastikfrei ein!

Lebensmittel stehen uns überall in Plastik verpackt zur Verfügung. Auch Kinder greifen schnell zu bunten Einwegverpackungen. Doch es geht auch anders. Wählst Du alternative Produkte, lernt der Nachwuchs von klein auf, „sauber“ einzukaufen.

  • Besuche mit den Kindern Wochenmärkte mit regionalem Angebot oder „Unverpackt“ – Läden.
  • Nutze waschbare Obst- und Gemüsebeutel oder Stofftaschen.
  • Wähle Getränke, Milch und Joghurt in Pfandgläsern und -flaschen.
  • Bringe eine eigene Transportbox zur Wurst- oder Käsetheke mit.
  • Kaufe Gummibärchen, Bonbons und Co lose und bewahre diese in geeigneten Gefäßen auf.
  • Trinkpäckchen mit Strohhalm sind tabu, stattdessen gibt es Getränke in nachfüllbaren Flaschen.
  • Verzichte grundsätzlich auf Fertig- oder „To Go“-Produkte.

Tipp 2: Achte auf plastikfreie Drogerieartikel!

Besonders in Wickeltaschen und Badezimmern sammeln sich Unmengen an Kunststoff und Mikroplastik. Was Du dagegen tun kannst, verraten wir Dir hier:

  • Nutze Stoffwindeln oder Öko-Windeln, die nachwachsende Rohstoffe enthalten.
  • Verwende keine Feuchttücher, sondern Waschlappen oder trockene Tücher mit etwas Kokosöl und Wasser.
  • Spare an Cremedöschen und -tuben. Kinderhaut braucht weniger Pflege, als Du denkst. Bei Bedarf verwende zertifizierte Naturkosmetik oder reine Pflanzenöle.
  • Nutze Bio-Wattestäbchen mit einem Schaft aus Bambus oder Papier.
  • Anstelle von herkömmlichen Kindershampoos oder Duschgels, wähle pflegende Haar- oder Körperseifen.
  • Plastikzahnbürsten werden durch Modelle aus Bambus ersetzt.

Tipp 3: Steige auf nachhaltige Materialien um!

Nuckelflaschen aus Glas sind besser als Varianten aus Kunststoff. Sauger gibt es aus Naturkautschuk, für ältere Kinder eignen sich Trinkflaschen aus Edelstahl.

Verzichte auf Plastikgeschirr für Kinder, auch wenn es praktisch ist. Nutze klassisches Porzellan und Trinkgläser. Für die Kleinsten bieten sich Bambusteller und -becher an.

Für Kindergarten oder Schule gibt es Lunchboxen aus leichtem Edelstahl, Lineale aus Holz und Radiergummis aus Kautschuk. Da auch herkömmliche Kinderbekleidung zum Teil aus Kunststoffen besteht, solltest Du grundsätzlich auf natürliche Fasern achten.

Weitere Ideen findest Du in unserem Beitrag zu Zero Waste im Familienalltag.

Tipp 4: Reduziere Plastik im Kinderzimmer!

Kinder nehmen alles in den Mund. Besonders weiche, elastische Kunststoffe sind bedenklich, da sich zugesetzte Weichmacher (Phthalate) leicht aus dem Trägermaterial lösen.

Holzspielzeuge aus nachhaltigem Anbau sind grundsätzlich das Beste für Kinder. Auch Puppen aus Stoff oder Wolle sind kuschelig weich und unbedenklich. Muss es etwas aus Plastik sein, dann setze auf schadstoffgeprüfte Materialien, namhafte Hersteller oder auf „secondhand“.

Tipp 5: Ohne Plastik feiert es sich besser!

Kindergeburtstage sollen möglichst bunt sein. Was bleibt, ist in der Regel viel Plastikmüll.

Verwende klassisches Besteck und Geschirr. Verzichte auf Strohhalme und Luftballons. Geschenke steckst Du in hübsche Stoffbeutelchen oder Mehrweg-Papiertüten. Verzichte dabei auf synthetisches Geschenk- und Klebeband.

Plastikfrei mit Kindern – wir sind dabei! Eure Yoginies

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